Katharina Wrede schwamm bei den Internationalen Deutschen Kurzbahnmeisterschaften

Bericht von Katharina Wrede

Vom 14. bis 17. November fanden im Berliner SSE die Internationalen Deutschen Kurzbahnmeisterschaften statt. Dieses Jahr war die ganze deutsche Spitze am Start, denn man konnte sich hier für die Kurzbahn-EM im Dezember in Glasgow qualifizieren. Das absolute Highlight des Wettkampfes war der Weltrekord von Sarah Köhler in 15:18,01 Minuten über 1500m Freistil. Als die Trainer nach der Hälfte der Strecke am Beckenrand hektisch wurden und anfingen wild anzufeuern, merkten alle in der Halle, dass da ein besonderes Rennen lief. Es wurde immer lauter und die Zuschauer und auch wir Sportler feuerten immer mehr an. Am Ende gab es tosenden Applaus für eine glückliche Sarah Köhler!

Mein persönliches Highlight waren meine Starts über 50m Freistil. Die waren zwar schneller vorbei, für mich aber genauso anstrengend und schön! Im Vorlauf hat wirklich alles gepasst. Start und Übergang waren super, Wende und Anschlag haben genau gepasst und ich habe nur zweimal geatmet. Ganz ohne geht es einfach noch nicht! Mit meiner Zeit von 24,79 Sekunden habe ich mich damit als Drittschnellste fürs A-Finale qualifiziert und die Juniorinnenwertung gewonnen. Mein letzter Test vor den DKM war zwar super gelaufen und hatte mir eine Menge Selbstvertrauen gegeben, aber mit einer Verbesserung um mehr als sieben Zehntel hatte ich wirklich nicht gerechnet!

Im Finale bin ich dann 24,90 Sekunden geschwommen und insgesamt Fünfte geworden. Den deutschen Altersklassenrekord von 24,75 Sekunden habe ich also nicht knacken können und auch die Kurzbahn-EM-Qualizeit von 24,60 Sekunden ist noch zu schnell für mich. Aber das ist eine große Motivation fürs nächste Jahr!

Auch die 100m Freistil sind super gelaufen. Im Vorlauf 55,38 Sekunden und Platz vier in der Juniorinnenwertung und im B-Finale bin ich dann mit 55,50 Sekunden offen Fünfzehnte geworden. Das ist eine Verbesserung von 1,3 Sekunden zum Vorjahr. Über 50m Rücken bin ich mit 29,79 Sekunden Siebte und über 100m Lagen mit 1:06,68 Minuten Achte bei den Juniorinnen geworden.

In zwei Wochen stehen die Landeskurzbahnmeisterschaften an und danach freue ich mich auf unsere Weihnachtsgala. Endlich wieder Langbahn!!

 

                                                        Der PSV gratuliert recht herzlich und wünscht weiterhin viel Erfolg!

Ehrung für Yusuf Kolosoglu

Von rechts: Adama, Alexandra, Christian, Yusuf

Ehrung für Yusuf Kolosoglu

Der Polizeisportverein Braunschweig hatte Yusuf Kolosoglu bei der Stadt Braunschweig für eine Ehrung ehrenamtlich Tätiger in der Kinder- und Jugendarbeit vorgeschlagen.

Die Stadt wählte auch Yusuf zur Ehrung aus, nur konnte er den Termin aus beruflichen Gründen nicht wahrnehmen und so hat unser Ehrenamtsmanager Christian Röhl die Ehrung stellvertretend entgegengenommen.

In dieser Woche konnte Christian die Ehrung an Yusuf weiterleiten. Sie fand im Rahmen des Trainings der recht erfolgreichen Wettkampfgruppe statt. Ferner waren Adama und Alexandra vom Abteilungsvorstand der Karate-Abteilung anwesend, um sich ebenfalls bei Yusuf für sein Engagement zu bedanken.

Schwimmer erfolgreich bei Bezirksmeisterschaften

Im Goslarer Aquantic brodelte das Wasser, als die besten Kurzstreckenschwimmer der Region am 2. November ihre Bezirks- und Bezirksjahrgangsmeisterschaften Sprint austrugen. Die SSG Braunschweig war mit einer relativ jungen Mannschaft am Start und so gingen die 33 Gold-, 25 Silber- und 29 Bronzemedaillen der SSG zum großen Teil an junge Talente.

Katharina Wrede (Jahrgang 2002, PSV) zeigte sich mit fünf Jahrgangstiteln, drei Titeln im Offenen Finale sowie drei Bezirksrekorden kurz vor den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in einer hervorragenden Form. Über 50 Meter Freistil verbesserte sie ihren eigenen Bezirksrekord bereits im Vorlauf auf 25,51 Sekunden, die Bestmarke über 50 Meter Rücken steht seit ihrem Vorlauf bei 29,82 Sekunden und den siebzehn Jahre alten Rekord von Nadine Bruns vom TV Jahn Wolfsburg konnte sie im Schmetterlingsfinale um eine Hundertstelsekunde auf 28,81 Sekunden verbessern.

Martin Wrede (2005, PSV) konnte in seinem Jahrgang alle fünf Einzelstrecken gewinnen und erreichte im Offenen Finale über 50 Meter Freistil in 25,25 Sekunden den siebten Platz und im Schmetterlingsfinale in 28,14 Sekunden Platz acht.

Maya Lutz verpasste im Offenen Finale über 50 Meter Brust das Podest nur knapp und wurde mit 35,98 Sekunden Vierte. Sie erreichte im 100-Meter-Lagenfinale den sechsten Platz. Ralf Pfefferkorn wurde im Offenen Finale über 50 Meter Rücken mit 28,29 Sekunden Fünfter.

Für die Jugendfinals der Mädchen der Jahrgänge 2007 bis 2009 konnten sich außerdem Martha Jacobi (2007, Ölper), Alina Kunth (2007, PSV), Josi Fee Paul (2007, Ölper), Jeslyn Janie Petzoldt (2007, PSV), Tabea Schoemaker (2008, Ölper), Katharina Scholz (2008, PSV) und Jette Wünsch (2007, Ölper) qualifizieren. Bei den Jungen qualifizierten sich für die Jugendfinals der Jahrgänge 2006 bis 2009 Lukas Bartholomäus und Lukas Jonte Reimers (beide 2006, PSV).

Josie Fee Paul, Jeslyn Janie Petzold, Jette Wünsch und Alina Kunth konnten in einer Zeit von 2:25,64 Minuten die 4×50-Meter- Lagenstaffel in der Jugendwertung gewinnen. In der 4×50-Meter-Freistilstaffel ließ dieselbe Besetzung in 2:12,54 Minuten die Konkurrenz hinter sich.

Die weiteren Bezirksjahrgangsmeister des PSV Braunschweig:

Mette Marie Fauck (2006) 50 Meter Rücken: 33,39 Sekunden

Janne Simon Kahl (2008) 50 Meter Schmetterling: 36,49 Sekunden; 100 Meter Lagen: 1:21,76 Minuten; 50 Meter Freistil: 31,17 Sekunden

Tamino Koch (2011, Germania/PSV) 50 Meter Rücken: 49,31 Sekunden

Amélie Nicke (2011) 50 Meter Brust: 56,86 Sekunden

Deniz Özmen (2011) 50 Meter Freistil: 45,87 Sekunden

Katharina Scholz (2008) 100 Meter Lagen: 1:23,46 Minuten

Erfolgreiches Wochenende für unsere Karatekas

 
 

Bronze, Silber und Gold - Erfolg kennt kein Alter!

Am Samstag, den 2. November 2019, war es wieder soweit: die Harzmeisterschaften in Ilsenburg gingen an den Start. Zum Ende des Jahres lockte die kleine Stadt in Sachsen-Anhalt über 57 Vereine an. Für viele ist es das Wettkampfhighlight zum Jahresende. Natürlich waren auch die Karatekas des PSV Braunschweigs wieder erfolgreich dabei und haben ordentlich Pokale abgeräumt. Den ersten Platz holte sich Alexander Nötzold in der Kategorie Kata U10. Das Kata-Team, bestehend aus Alexander, Carlos und Bent, erkämpften sich auch den 1. Platz. Ebenfalls erfolgreich war das weibliche Kata-Team in der Kategorie U12 mit den drei Neffati-Geschwistern, die den 2. Platz erlangten.
Aber nicht nur die Jugend war an dem Wochenende erfolgreich, sondern auch die erwachsenenden Kämpfer*innen des Braunschweiger Polizeisportvereins. Yanhui Qin belegte in der Kategorie Kata (Ü30) den 2.Platz. Ebenfalls aufs Siegertreppchen durfte Alexandra Reißmann mit seinem 3.Platz. Der Kämpfer Björn Neubauer holte, trotz starkem Gegner, den Sieg in der Trostrunde in der Kata-Kategorie Ü30. Der Trainer Yusuf Kolosoglu war stolz über die Leistungen und äußerte dies wie folgt:
,,Es ist sehr erfreulich, dass der Nachwuchs, aber auch ganz besonders die Ü30 Kata, in so kurzer Zeit solche Erfolge hat. Karate kennt halt kein Alter, egal von 7 bis 77 Jahren oder Eltern mit Kindern. Hier dürfen alle ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.“ Der PSV Braunschweig sieht das genauso und wünscht allen Athleten*innen und den Trainern weiterhin sportliche Erfolge.
 

Hast auch du Interesse an Karate im PSV, dann informiere dich gern unter http://www.psv-braunschweig.de/karate/ oder melde dich bei Adama unter 0172 5436357.

SSG-Nachwuchs schlägt Wellen – DMSJ Landesentscheid

Jüngste Staffelschwimmer dominieren beim DMSJ-Landesentscheid

Für den Landesentscheid des Deutschen Mannschaftswettbewerbs im Schwimmen der Jugend am 26. und 27.10. im Hildesheimer Wasserparadies konnten sich neun Mannschaften der SSG Braunschweig qualifizieren. Mit der Ausbeute von zwei Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille konnten die Schwimmer und ihre Trainer sehr zufrieden sein.

Einen besonders starken Eindruck hinterließen die Aktiven der Jugend E in den Jahrgängen 2010/2011. Die jungen Sportler schwammen Staffeln über 4×50 Meter Freistil, Brust, Rücken und Lagen. Die Mixed-Mannschaft mit Tom Barnett, Emma Heiles, Levi Heuer und Clara Lou Küsel (alle 2010, PSV) gewann mit einer Zeit von 11:36,92 Minuten Gold und ließ die zweitplatzierte Mannschaft von W98 Hannover mit einem deutlichen Vorsprung von 25 Sekunden hinter sich. Ebenso Gold gewann die weibliche Mannschaft mit Anne Brown (2010), Anna Melina Dlugocz (2010), Maja Junia Döppner (2011), Vanessa Peca (2010) und Laura Welzel (2010, alle PSV) mit einer Gesamtzeit von 12:45,68 Minuten. Die Jungenmannschaft mit Thies Magnus Golbeck (2011, PSV), Benjamin Haig (2010, PSV), Yannick Jung (2011, PSV), Tamino Koch (2011, Germania/PSV), Brian Kraft (2011, PSV) und Jannick Olsen (2011, Ölper) gewann mit 13:11,38 Minuten die Silbermedaille.

Als Trainerin der Basisgruppe der SSG Braunschweig hob Heike Belhustede besonders die Leistungen der jüngsten Schmetterlingsschwimmer hervor: „Maja Junia Döppner, Thies Magnus Goldbeck und Tom Barnett gingen für ihre Mannschaften über die technisch sehr anspruchsvolle und anstrengende Schmetterlingsstrecke an den Start und alle drei schwammen tolle Zeiten. Damit konnten die Lagenstaffeln unseren Erfolg perfekt machen!“

In der Wertung der weiblichen Jugend B wurden Staffeln über 4×100 Meter in allen Einzellagen sowie eine Lagenstaffel geschwommen. Hier gewann die Mädchenmannschaft der SSG Braunschweig mit Leni Jacobi (2005), Alina und Maja Lutz (2005), Luisa Mahler (2005, alle Ölper) und Diren Özmen (2004, PSV) mit einer Gesamtzeit von 24:21,09 Minuten die Silbermedaille. Die Mädchenmannschaft der weiblichen Jugend D gewann mit 25:54,58 Minuten Bronze. Über 4×100 Meter Freistil, Brust, Rücken und Lagen sowie 4×50 Meter Schmetterling waren Nora Brown (2008, PSV), Daniella Ramsey (2008, PSV), Jil Sandmann (2008, PSV), Tabea Schoemaker (2008, Ölper) und Katharina Scholz (2008, PSV) erfolgreich am Start.

Die männliche Jugend D der SSG schrammte mit Platz vier knapp am Podium vorbei, die Jungenmannschaften der Jugend B und C belegten den sechsten Platz. Platz sieben erreichte die Mädchenmannschaft der weiblichen Jugend C.