Noch keine neuen Entscheidungen für unseren Vereinssport getroffen.

Anke Finke

Der LandesSportBund Niedersachsen (LSB) stellt in seiner Presseerklärung vom 16.04.2020 fest, dass es bei der gestrigen Verständigung zwischen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten*innen zum Thema Sport noch keine Entscheidungen gab. Der LSB setzt darauf, dass die Politik bei ihrem nächsten Treffen am 30. April 2020 über den Sport in Vereinen entscheiden wird.

Die Corona-Pandemie legt das öffentliche Leben lahm und der Polizeisportverein unterstützt als Sportverein alle notwendigen Maßnahmen, die der Verhinderung der Dynamik der Infektionsverbreitung und der Gesundheitsgefahren für die Menschen dienen.

Wir als Sportverein spüren mittelbar die Folgen der Virus-Vollbremsung. An erster Stelle sind es das Vereinsleben und unsere Trainingsgemeinschaften mit den vielen Kontakten, die wir alle vermissen. Es ist der Drang nach Bewegung und Fitness, die unsere Sportfreundinnen und Sportfreunde gerade jetzt wieder brauchen und nicht zuletzt ist es der Wettstreit in den Sportarten mit anderen Mannschaften oder Vereinen. Einige Vereine blicken aber leider in finanzieller Hinsicht eher sorgenvoll in eine ungewisse Zukunft, insbesondere dann, wenn auch in einigen Monaten kein gemeinsamer Sport möglich sein sollte. Wir sind als Polizeisportverein stolz darauf, dass uns die Mitglieder die Treue halten. Eine gelebte Solidarität und wir bemühen uns gerade in dieser Zeit, mit kreativen Angeboten als Sportverein ansprechbar zu sein.

Wir erkennen aber auch, dass schon jetzt für die Zeit danach eine Exit-Strategie benötigt wird, um den Sportvereinsbetrieb wieder ins Laufen zu bringen. Je länger ein Shutdown andauert, umso intensiver bedarf es jetzt konkreter Strategien und Entscheidungen und nicht zuletzt finanzieller Hilfen außerhalb regulärer Sportzuschüsse.

Gerade weil es aktuell dringendere Aufgaben bei der Eindämmung von Gefahren gibt, ist es richtig, wenn der LSB aktiv an kreativen Lösungen mitwirkt und fordert, stufenweise einen begrenzten Sportbetrieb und angepasste Sportangebote –für alle Vereine– nach einheitlichen Standards schon in nächster Zeit wieder möglich zu machen.

Der Sport in den Vereinen wird dabei helfen und steht bereit, die ersten richtigen Schritte in Richtung Normalität für die Bevölkerung zu gehen, dabei nehmen wir eine große gesellschaftliche Aufgabe wahr.

Angepasste Sportangebote sollten unter Berücksichtigung von wichtigen Kontaktregeln möglich gemacht werden! Als Orientierung und Bindung des vereinsbasierten Sports kann hier das DOSB-Positionspapier helfen:

  • Distanzregeln einhalten
  • Körperkontakte auf das Minimum reduzieren
  • Freiluftaktivitäten präferieren
  • Hygieneregeln einhalten
  • Umkleiden und Duschen zu Hause
  • Fahrgemeinschaften vorübergehend aussetzen
  • Veranstaltungen wie Mitgliederversammlungen und Feste unterlassen
  • Trainingsgruppen verkleinern
  • Angehörige von Risikogruppen besonders schützenRisiken in allen Bereichen minimieren

    Der Polizeisportverein wird die Situation weiterhin beobachten und sobald es Änderungen durch die Politik bzw. Verwaltung geben wird, werden wir euch rechtzeitig informieren.

Ihr Vorstand

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